Unsere Ziele

Selbstdarstellung und Ziele der Wählergemeinschaften des Landkreises Celle

Die Wählergemeinschaften des Landkreises Celle (WG Landkreis) sind keine Partei, sondern ein Zusammenschluss von zahlreichen Wählergemeinschaften aus Stadt und Landkreis Celle, deren Mitglieder kommunalpolitisch interessierte und parteiungebundene Bürger sind.

Ziel der WG Landkreis ist es, bei der kommunalpolitischen Willensbildung der Bevölkerung mitzuwirken, die aktive Teilnahme der Bürger am kommunalpolitischen Leben zu fördern, sich an Kreistagswahlen mit eigenen Kandidaten zu beteiligen, auf die politische Entwicklung im Celler Kreistag Einfluss zu nehmen und für eine ständige, lebendige Verbindung zwischen Bevölkerung, Kommunalparlament und Verwaltungsorganen zu sorgen. Zu betonen ist, das es sich bei der WG Landkreis nur um einen losen Zusammenschluss gleichgesinnter WG´n handelt; es besteht kein Kreisverband wie bei den Parteien. Dies gewährleistet, dass jede einzelne WG vor Ort unabhängig und frei in ihren Entscheidungen bleibt. Auf diese Weise wird der Grundgedanke der parteilos, sachbezogen und unabhängig.

Wir verstehen uns als die einzig wahre Alternative zur Kommunalpolitik der etablierten Parteien. Wir kümmern uns auch um solche Belange der Bürger, für die sich die Parteien vor Ort oftmals zu schade sind. Wir werden uns bei Bedarf um jeden Kanaldeckel, jede Straßenlaterne und jede Ampel kümmern, auch wenn die Parteien darüber lächeln sollten. Dies bedeutet aber nicht, dass sich die WG ausschließlich mit Kleinigkeiten beschäftigt.

In den 17 Jahren ihres Bestehens hat sich die WG Landkreis zeitweilig zur drittstärksten politischen Kraft unserer Landkreises entwickelt. Die WG Landkreis ist zur Zeit mit 3 Mandatsträgern im Kreistag vertreten. Fraktionsgeschäftsführer ist Torsten Schoeps.

Wie durchaus erfolgreich Oppositionsarbeit sein kann, haben wir als Teil der WG Landkreis im Celler Kreistag deutlich bewiesen. Als kleine Kreistagsfraktion haben wir eine Vielzahl von Anträgen gestellt. Viele davon waren erfolgreich. Man kann somit auch in der Opposition viel gutes zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger bewegen.

Unsere größte Sorge für den Wahltag 11.9.2016 ist, dass wieder nur wenige Wähler – 2011 nur 46,4%, also noch nicht einmal jeder 2.te Wahlberechtigte – zur Wahl gehen. Die Koalition von CDU und SPD in Berlin hat Deutschland – entgegen den Wahlversprechen – noch immer nicht entscheidend weiter nach vorn gebracht. „Mehr Netto vom Brutto“, dieses Versprechen ist allenfalls bei den Mandatsträgern selbst und ihrer Klientel eingetreten. Mit den Freien Wählern der Wählergemeinschaften ist so etwas nicht zu machen.

Die Parteien wollen ihre ideologisch geprägten Programme bis in die kleinsten Kommunen umsetzen. Dies führt häufig zu Entscheidungen, die in der Sache vom Bürger nicht verstanden werden. Folgen sind Politikverdrossenheit und Wahlverweigerung.
„Die da oben machen sowieso, was sie wollen“,
so oder ähnlich hört man nur all zu oft. Wenn viele enttäuschte Bürgerinnen und Bürger aus diesem Grund nicht wählen gehen, ist dies zum Vorteil der Parteien; denn diese schaffen es immer wieder, ihre Mitglieder und Stammwähler zu mobilisieren. So kommt es zu den Wahlergebnissen, die von vielen Bürgern so nicht gewünscht werden; denn fest steht: nicht zur Wahl zu gehen ist keine wirklich wirksame Strategie oder gar Bestrafung. Der Grund hierfür liegt im Wahlsystem begründet. Dieses ist so konzipiert, dass alle Mandate völlig unabhängig von der Höhe der Wahlbeteiligung immer zu vollen 100% vergeben. Folge für uns Bürger: Die Parteien teilen die Macht unter sich auf … und bis zur nächsten Wahl in 5 Jahren ist es ja wieder lange hin… und da geht dann das Ganze aus den genannten Gründen wieder genau so von vorne los.
Dabei ist die Wahl ist das einzige und damit wichtigste demokratische Mittel des Bürgers, seinen eigenen Willen mit Hilfe anderer politischer Kräfte durchzusetzen – vorzugsweise mit uns und unserer

  • aktiven,
  • bürgernahen,
  • parteilosen,
  • sachbezogenen,
  • unabhängigen

Politik nur vor Ort in und für Celle und direkt vom Bürger für den Bürger. Daher unser eindringlicher Appell: Verhindern Sie derartiges mit Ihren 3 Stimmen, jeder einzelne Bürger kann wirkungsvoll mit seinen 3 Stimmen dazu beitragen, gut vertreten zu werden, „Wir überlassen den Landkreis nicht den Parteien“, wählen Sie WG Landkreis.

Als freie Wählergemeinschaft freue wir uns auf eine aktive, bürgernahe, parteilose, sachbezogene und unabhängige Arbeit im Kreistag– so wie das Wesen einer Wählergemeinschaft mit Politik direkt vom Bürger für den Bürger vom Selbstverständnis her geprägt ist.
In der Sache kritisch und konsequent, im Ton maßvoll mit persönlichem Respekt vor dem politischen Gegner.
Unser Hauptaugenmerk wird darauf gerichtet sein, dass es nicht nur darauf ankommt wer etwas sagt sondern was er sagt, also nach demokratischen Grundsätzen Inhalt der Aussage vor politischem Gewicht der Person.

Die WG Landkreis ist – wie schon betont – keine Partei mit einem dahinter stehenden Parteiapparat. Entscheidungen werden aus der Mitgliederbasis heraus entwickelt und in den Räten bzw. im Kreistag umgesetzt. Dabei müssen wir nicht die starren Grundsätze eines Parteiprogrammes bzw. die Weisungen aus der Parteizentrale beachten. Unsere Mandatsträger können ihre Entscheidungen ohne Fraktionszwang und nur gemessen an den Erfordernissen direkt vor Ort für Celle treffen.

Ein Wahlprogramm wie bei den Parteien gibt es für unsere WGLandkreis Celle nicht. Derartige Programme sind oftmals des Papier nicht wert, auf dem sie stehen, weil sie mit Versprechungen operieren, die später nicht eingehalten werden können. Die täglich anstehenden Entscheidungen zum Wohle unserer Bürgerinnen und Bürger sind unser Programm, also das so genannte Tagesgeschäft; hinzukommen Ziele und Visionen, die wir gerne für unsere Bürgerinnen und Bürger verfolgen. Hier einige Beispiele:

  1. Der Landkreis Celle als Sport- und Kulturregion
  2. Der Landkreis Celle als Gesundheitszentrum
  3. Der Landkreis Celle als Familien-, Jugend- und Seniorenstandort
  4. Der Landkreis Celle als Schulstandort und möglichst Hochschulstandort
  5. Der Landkreis Celle als Wirtschafts- und Tourismusstandort
  6. Der Landkreis Celle als haushaltspolitisch maßvoller Landkreis
  7. Der Landkreis Celle – mit optimalen ÖPNV – Verbindungen
  8. Der Landkreis Celle mit Sicherheit für seine Bürger
  9. Der Landkreis Celle und die Förderung des ehrenamtliche Engagements und der Vereine

Zusammenfassend sei festgestellt, dass es noch vieles zu tun gibt. Wir werden den Wählerinnen und Wählern in Stadt und Landkreis Celle eine echte Alternative zu den aus ihren Machtzentralen – bis in die kleinste Ortschaft – ferngesteuerten Parteien bieten!

Wir versprechen nichts, was wir hinterher eventuell nicht halten können –Politik ist nun mal von der jeweiligen Kassenlage stark abhängig – und die Kasse ist ziemlich leer, weil über 90 % der Mittel bereits in unabweisbaren Ausgaben für Pflichtaufgaben gebunden sind. Hier gilt es, mit der kleinen aber feinen freien Spitze wichtige Akzente und Signale zu setzen, so, wie es unsere oben beschriebenen Ziele vorsehen. Jede Kürzung von freiwilligen Leistungen – wie im Bereich der Senioren, der Jugend, des Sportes und der Kultur, sowie bei den Schulen – tragen wir keinesfalls bedingungslos mit. Hier sind die Schmerzgrenzen erreicht.

Daher gilt das Motto:
WG = WählenGehen = WG,

Wir überlassen den Landkreis nicht den Parteien.

WG Landkreis: Bürgerwille statt Parteibrille

Gez. Torsten Schoeps, 1. Vorsitzender